Dienstag 04.04.2017

Presseartikel in der "Giessener Allgemeinen Zeitung" zur Exkursion nach Frankfurt zur Yokohama-Ausstellung

Sonntag 01.04.2017

Yokohama gestern und heute

Deutsch-japanische Gesellschaft Linden auf Yokohama-Exkursion in Frankfurt

 

Neben dem Austausch mit der Partnerstadt Warabi veranstaltet die deutsch-japanische Gesellschaft Linden-Warabi immer wieder auch Exkursion, in denen sich der Verein der Kultur und Geschichte Japans nähert. Am vergangenen Wochenende wandelte so eine 15-köpfige Gruppe in Frankfurt auf den Spuren Yokohamas. Die japanische Hafenstadt ist mit 3,7 Millionen Einwohnern nach Tokio nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie liegt auch in unmittelbarer Nähe zur japanischen Hauptstadt. Seit 2011 verbindet eine Städtepartnerschaft Yokohama mit Frankfurt. Beide Städte gelten als Tor zur großen weiten Welt, Frankfurt durch seinen Flughafen, Yokohama durch seinen Hafen.

Das Museum für Angewandte Kunst (MAK) wirft in einer großzügigen Ausstellung mit dem Titel „Yokohama 1868 – 1912. Als die Bilder leuchten lernten“ nun ein Licht auf einen weiteren Aspekt: Yokohama als Ausgangspunkt für die Modernisierung des Landes. Hier landete der US-amerikanische Admiral Matthew Perry 1853 mit seinen schwarzen Schiffen und erzwang die Öffnung des Landes für den Westen. Das damals noch kleine Fischerdorf vor den Toren Edos spielte fortan eine zentrale Rolle für den Austausch Japans mit dem Rest der Welt. Hier prallten der Westen und das zuvor isolierte Japan aufeinander. Dabei sogen die Japaner nicht nur die westliche Kultur oder technische Erfindungen wie die Eisenbahn, Dampfschifffahrt oder die Fotografie auf, sie erschufen dank neuer ins Land importierter Farben auch eine neue Kunstgattung: das „Yokohama-E“. Der Siegeszug der „Bilder aus Yokohama“ läutete schließlich das Ende der traditionellen Holzschnitte „Ukiyo-E“ ein. Anders als die zurückhaltende Farbgebung des traditionellen Holzschnitts untermalten diese neuen Drucke anhand von knallig-leuchtenden Farben die Reibungspunkte mit der westlichen Kultur. Häufiges Sujet waren die fremden Angewohnheiten der „Langnasen“ aber auch deren technische Errungenschaften. Zeitgleich trat die Fotografie einen Siegeszug an – zunächst als Souvenir für die handeltreibenden Ausländer, die typische Bilder der traditionellen japanischen Kultur mit nach Hause nahmen. Später entwickelten die ersten japanischen Fotografen dann eine eigene Bildsprache. Die DJG-Mitglieder folgten einer fachlich tiefgreifenden Führung durch die Ausstellung, die den Blick auch auf vermeintlich unscheinbare Details der Holzschnitte und Fotografien richtete.

Am Nachmittag baute Takashi Yanagisawa, der Repräsentant der Stadt Yokohama in Frankfurt, eine Brücke in die Jetzt-Zeit. In seinem Vortrag über die Hafenstadt ging er insbesondere auf den Aspekt der schnell alternden japanischen Gesellschaft ein, die auch Yokohama vor große Herausforderungen stellt. Ein Projekt ist die kostenlose Verteilung von Schrittzählern: Wer viel läuft und sich so gesund hält, dem winken kleine Geschenke. Aber auch der Ausbau von Pflegeeinrichtungen ist ein Fokus der Stadt. Doch wie Deutschland kämpft Japan mit einem Pflegenotstand, wie Yanagisawa erklärte.

Die nächsten Veranstaltungen der DJG sind im Mai die Fahrt zum Japan-Tag in Düsseldorf und die Beteiligung am Jugendlager der Stadt Linden im Sommer. Für den Herbst ist eine Lesung im Rahmen des Krimifestivals geplant. Weitere Infos: www.djg-linden-warabi.de

Samstag 18.03.2017

Artikel in der "Giessener Allgemeinen Zeitung" zum Konzert WADAIKO KOKUBU am 16. März.

Freitag 04.11.2016

Mittwoch 02.11.2016

Samstag 29.10.2016

Freitag 28.10.2016

Donnerstag 27.10.2016

Mittwoch 26.10.2016

Dienstag 25.10.2016

Sonntag 23.10.2016

Montag 24.10.2016

Donnerstag 12.10.2016

Dienstag 18.10.2016

Mittwoch 19.10.2016

Freitag 21.10.2016

Freitag 21.10.2016

Freitag 22. Januar 2016

Dienstag 19. Januar 2016

Gießener Allgemeine

Dienstag 19. Januar 2016

Gießener Allgemeine

Der Vorstand möchte mit Ihnen, den Mitgliedern und Freunden der DJG, das erfolgreiche Neujahrstreffen am

Sonntag, dem 20. Januar 2013, ab 18.00 Uhr,

 

feiern. Die Veranstaltung, zu der wir recht herzlich einladen, findet statt in den

 

Lindener Ratsstuben im Stadtzentrum in Linden.

 

Es wäre schön, wenn Sie auch Ihre Freunde und Bekannte mitbringen würden. Neujahrs-treffen haben in Japan eine enorme Tradition. Mit dem “Shinnenkai 2013” wird zugleich ein Jahr eingeläutet, das nach dem “Japanischen Horoskop” im Zeichen der Schlange steht.

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Der Abend beginnt mit einem Buffet, ergänzt um japanischen Köstlichkeiten Danach wird Herr Sachin Kanse, ein junger Pianist, den Abend mit klasaisscher Musik untermalen. Der Kostenbeitrag für das Buffet ist 20,00 EURO pro Person.

 

Um die Veranstaltung entsprechend vorbereiten zu können, bitten wir Sie, uns Ihre Anmeldung in Form einer Überweisung des erwähnten Betrages auf das Konto der DJG Linden-Warabi kundzutun. Diese muss bis zum 16. Januar 2013 an folgende Kontoverbindung erfolgen:

 

Sparkasse Gießen, Bankleitzahl 513 500 25, Kto-Nr. 240007581, Kto-Inhaber DJG Linden-Warabi e.V.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch